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Monika Kayser

Monika Kayser

Co-Gründerin, Business Development

Was war Deine Motivation, Teil des TWISE-Teams zu werden?

Ein tolles Team UND brennende Themen: Kinder und Karriere! Zeit für die Familiengründung ohne Karriereknick? Frauen in Führungspositionen ohne Quote und „Frauenbonus“, sondern als natürlichste Sache der Welt? Ein zeitgemäßes Arbeits-, Personalakquise- und Entwicklungsmodell, von dem auch Unternehmen profitieren? TWISE bietet aus meiner Sicht eine simple – und vielleicht sogar die einzige wirkliche - Lösung.

Was hast du vor TWISE beruflich gemacht?

Nach meinem Studium in Aachen und England habe ich jahrelang als Ingenieurin im Bereich Medizintechnik nationale und internationale Projekte geleitet.

Dann kam die Familiengründung und damit der Wechsel von der Ingenieurswelt in die Welt der NGOs: bei startsocial, einem von McKinsey & Company gegründeten, bundesweiten Gründer-Wettbewerb für soziale Organisationen und Projekte, stieg ich in das Business Development ein und verbrachte dort viele, sehr erfüllende Jahre.

Heute freue ich mich, TWISE mit aufzubauen und – falls noch Zeit bleibt - als Trainerin für die Orvieto-Academy tätig zu sein oder als Beraterin von Unternehmen oder NGOs meine Erfahrung weiter zu geben.

Was hat Deinen beruflichen Arbeitsstil geprägt?

Ganz klar, Diversität ist für mich die Grundlage für kreatives und effektives Zusammenarbeiten. Sich durch Unterschiede zu ergänzen und voneinander zu lernen ist für mich die logischste und zweckmäßigste Sache der Welt. Und mehr Spaß macht es auch noch! Ich wundere mich insgeheim immer wieder, dass man dafür heute noch Überzeugungsarbeit leisten muss.

Während meines Berufslebens habe ich jahrelang als einzige Frau unter Männern, dann als einzige Ingenieurin unter Soziologen, Kulturwissenschaftlern und Psychologen gearbeitet. Mal mit sehr jungen, mal mit viel älteren Kollegen. Und natürlich hat es in diesen sehr gemischten Teams auch mal „gekracht“ – eben weil wir nicht automatisch dieselbe Sichtweise hatten. Wir haben miteinander um Ergebnisse gestritten und uns gegenseitig herausgefordert.

Aber unter dem Strich haben wir alle von unseren unterschiedlichen Herangehens- und Denkweisen profitiert. Denn nur durch die Herausforderung von außen verlässt man auch mal seine eigene Komfortzone - die Voraussetzungen für oft erstaunlichen Ergebnisse. Ich finde ein solches Arbeiten in diversen Teams auch heute noch unglaublich bereichernd und unschlagbar produktiv!